Unsere Fellows

Social Science Works wird von einer wachsenden Zahl an Fellows unterstützt.

Unsere Fellows sind junge Forscher*Innen, die vorwiegend in Deutschland ausgebildet wurden, in Brandenburg oder Berlin leben und die Leitidee von Social Science Works teilen.

Sie möchten durch ihr Engagement zur gesellschaftlichen Relevanz der Sozialwissenschaften und der Qualität der demokratischen Entscheidungsfindungsprozesse beitragen. Dafür veröffentlichen unsere Fellows Qualitätsblogs für ein breites Publikum auf unserer Website und können auf freiberuflicher Basis engagiert werden, wenn wir Zweitgutachten erstellen, die in ihre Spezialisierung fallen. Auch unsere Workshops – insbesondere über Deliberation – werden oft mit Hilfe unserer Fellows, die als Mediatoren, Moderatoren und Berater agieren, durchgeführt.

Paul Börsting BA

Paul Börsting schloss sein Bachelorstudium der „Liberal Arts and Sciences“ mit Hauptfach in den Social Sciences an der Universität Tilburg in den Niederlanden ab. Während seines interdisziplinären Studiums beschäftigte er sich mit einer Vielzahl an Themen im politikwissenschaftlichen und soziologischen Bereich, wie beispielsweise zu Migration, Identität, internationalen Beziehungen, der Europäischen Union und politischen Theorie. In seiner Bachelorarbeit forschte er zu den Erwartungen, Motiven und Effekten des freiwilligen Engagements von Geflüchteten in Deutschland. Außerdem lernt Paul gerne neue Kulturen und Menschen kennen – auf seinen Reisen, während seines Freiwilligendienstes in Südindien, in internationalen Workcamps oder in seinem Austauschsemester in Hong Kong. Musik, Gesellschaft, Essen, Wandern und Podcasts füllen seine Freizeit.

Emma Eden BA

Emma Eden ist eine palästinensische – israelische Absolventin des Max Stern Yezreel Valley College in Israel. Sie studierte Psychologie und Kriminologie im Rahmen ihres dualen Bachelor-Studiums. Während ihres Studiums nahm Emma an Model United Nations (MUN) teil, das Studenten mit Konferenzen auf der ganzen Welt, für Diskussionen über soziale und politische Themen vorbereitet. Sie arbeitete drei Jahre lang mit Jugendlichen in Not, um Perspektiven zu komplexen sozialen Fragen zu sammeln. Als in Israel aufgewachsene Araberin, beobachtete sie außerdem den israelisch-palästinensischen Konflikt von beiden Seiten und aus verschiedenen Perspektiven. Dies hat sie in ihrer Bachelorarbeit über die Integration arabischer Studentinnen in Israel untersucht. Diese Integration führt zu einem ethnischen Identitätsdilemma, und Emma analysierte ihre Art, damit umzugehen. Darüber hinaus führte Emma einen Workshop, der arabische und jüdische Studenten zusammenführte, und ermutigte sie, ein Gespräch zu eröffnen, in dem sie sowohl ihre Probleme als auch ihre Anliegen ansprechen. Sie ist derzeit in Deutschland und forscht zur erzwungenen Emigration und zu Menschenrechten aus sozialer kognitiver Perspektive.

Phillip Reißenweber MA

Phillip Reißenweber ist Politikwissenschaftler und Doktorand an der Universität Greifswald. Während seines Studiums beschäftigte er sich wesentlich mit aktuellen Fragen der Politischen Theorie sowie mit Fragen der Methodologie und des Forschungsdesigns. Er ist auch Kommunikationstrainer, ausgebildet in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Seine Erfahrung mit diesem Ansatz, der einen Fokus auf Gefühle und Bedürfnisse legt, führte ihn zu der Einsicht,dass emotionale Entwicklung für das demokratische Streben nach politischer Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit, eine überaus wichtige Vorbedingung darstellt. In seiner Masterarbeit verknüpfte er die Politikwissenschaft mit Gewaltfreier Kommunikation indem er die Verbindung zwischen kognitiv-evaluativen Emotionstheorien und den Prinzipien der repräsentativen Demokratie analysierte. Seine Doktorarbeit führt dieses Projekt teilweise fort und untersucht die Rolle von Emotionen in der politischen Deliberation sowie die optimale Gestaltung deliberativer Beteiligungsformate, die in der Lage sind auch subtile Facetten von Emotionen erfolgreich in den politischen Diskurs zu integrieren. Neben all diesen Dingen ist Phillip ein begeisterter Balfolk-Tänzer, er liest sehr gerne Romane, fährt Rad und hört Musik.

Raíssa Silveira MA

Raíssa ist eine brasilianische Masterstudentin für Politikwissenschaft an der Universidade Federal de Pernambuco – Brasilien. Sie ist derzeit in Deutschland, um ihre Forschungen zum modernen Antisemitismus auszubauen. Sie besitzt einen Bachelorabschluss in „International Relations“ und ist ehemalige Praktikantin im Ministerium für auswärtige Beziehungen ihres Landes in Menschenrechtsfragen. Raíssa leistete auch Freiwilligenarbeit für die Rechte der Palästinenser und sie spezialisierte sich auf den israelisch-palästinensischen Konflikt, als auch ihr Wunsch, sich gegen Antisemitismus einzusetzen, entstand. Darüber hinaus interessiert sie sich für Demokratiestudien, internationale Organisationen, Medienwissenschaften, erzwungene Migration, Nahost- und Nord Afrika Studien, Theologie und politische Philosophie. Sie wird an der brasilianischen Delegation des Symposiums “Migration in einer turbulenten Welt” der TUFTS University in Boston teilnehmen. Sie liebt es zu reisen und Sprachen zu lernen, und freut sich darauf, relevante und zugängliche Forschung zu entwickeln.

Akram Yacob MA

Akram Yacob schloss die Hertie School of Governance mit einem Master in Public Policy ab. Nach sechs Monaten bei den United Nations Volunteers in Bonn schrieb er seine Abschlussarbeit zum Thema Verbesserung der Einbindung von Social-Media-Stakeholdern durch Big Data, Machine Learning und Künstliche Intelligenz. Zuvor absolvierte er an der Singapore Management University einen Bachelor der Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Soziologie und Unternehmenskommunikation. Im Laufe der Jahre haben sich seine Forschungsinteressen auf Technologie, Urbanisierung und Entwicklung konzentriert.

In Singapur geboren und aufgewachsen, arbeitete er mehrere Jahre in der Regierung in Singapur. Darüber hinaus war er Teil mehrerer Startups von öffentlichen Plattformen bis hin zu dezentralen KI-Plattformen. Er liebt Tiere und hat freiwillig bei der Animal Concerns Research and Education Society (Singapur) und dem Animal Care Center in NYC (ACC) gearbeitet.

Jeanne Lenders MA

Jeanne absolvierte ihren Master in European Studies am King´s College London mit Auszeichnung, nachdem sie ihr letztes Semester an der Humboldt-Universität in Berlin studierte. Zuvor erwarb sie einen Bachelor in der englischen Sprache und Kultur an der Radboud Universität Nijmegen. Für ihre Masterarbeit führte sie semi-strukturierte Interviews mit geflüchteten, afghanischen Männern in Berlin, in denen sie sich mit ihren Integrationserfahrungen und ihre Sicht auf die deutsche Kultur und Geschlechterbeziehungen befasste. Jeanne hat als Freiwillige für Boat Refugee Foundation in Lesbos gearbeitet, wo sie eine afghanische Frauengruppe koordinierte und Englisch unterrichtete. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen Menschenrechts-Thinktank in Malta tätig und nahm zusätzlich an einem Training zur Inklusion von Flüchtlingen in Süditalien teil. Ihre Forschungsinteressen liegen in der sozialen Kohärenz, der Machtdynamik zwischen Mehrheits- und Minderheitenbevölkerung und den geschlechtsspezifischen Aspekten der Migration.

Abdulrahman Kadi BA

Anna Provan MA

Anna machte einen Abschluss in Internationale Beziehungen an der Universität von Edinburgh bevor sie ihren Master in Sozial- und Kulturanthropologie am University College London (UCL) abschloss. Für ihre Masterarbeit unternahm sie eine zweimonatige Feldforschung im Milieu afroamerikanischer und lateinamerikanischen LGBTQ-Personen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgendern und queere Bevölkerungsgruppen) in New York City. Dabei verwendete sie ethnografische Methoden, um die Anliegen und Sorgen ethnisierter sexueller Minderheiten im städtischen Kontext besser zu verstehen. Seit ihrem Umzug nach Berlin arbeitet sie mit einer Reihe gemeinnütziger Organisationen zusammen, die sich mit kritischer Forschung, Entwicklung und Interessenvertretung befassen. Annas Hauptforschungsinteressen liegen im intersektionellen Feminismus, in der Queer-Theorie sowie in der Konflikt- und in Migrationsforschung.

Alessia Arbustini MA

Alessia is a Master student of Gender Studies with special reference to the Middle East at the School of Oriental and African Studies (SOAS) in London. She holds a BA in Anthropology, Religion and Oriental Civilization at University of Bologna, Italy. Her main research interests lie in queer and feminist diaspora studies, migration and displacement, gender issues related to new nationalisms and feminist and queer knowledge production. She has always been actively involved in grassroots and local organizations concerning topics such as human trafficking, sexuality, gender performance, and migration. She is currently working on her MA thesis on the representation of Muslim women (and men) by right-wing propaganda in Italy.

Zacky Khairul Umam MA

Zacky Khairul Umam studierte Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens in Jakarta, Canberra und Istanbul, bevor er als Doktorand für globale intellektuelle Geschichte des frühen Neuzeitlichen Islam an die Freie Universität Berlin kam (2014 bis jetzt). Seine populären Essays über den Islam, Demokratie, Kulturen des Nahen Ostens, Pluralismus und soziales Denken wurden seit seinem Bachelor Studium in den großen indonesischen Medien veröffentlicht. Im Herbst 2018 erhielt er einen ‚Global Humanities Junior Fellowship‘ an der Abteilung für vergleichende Gedanken und Literatur der Johns Hopkins University in den USA. Er ist Mitglied von Indonesia für Deutschland (indonesiafuerdeutschland.com), einem sozialen Projekt zur Unterstützung von marginalisierten deutschen Gesellschaften.

Uwe Ruß MA

Alexandra Johansen BA

Asaf Leshem MA

Zaeem Mahmood BA

Zaeem Mahmood Butt ist ein Masterstudent für „Global Change Management“ der Universität für Nachhaltige Entwicklung, Eberswalde. Er kam 2015 aus Pakistan nach Berlin. Heute steht die Welt vor vielen wichtigen Herausforderungen, sei es politisch, sozial oder ökologisch. Als Change Agent engagiert sich Zaeem für soziale Stabilität und ökologische Nachhaltigkeit. Er freut sich auf eine Zukunft, in der wir eine spirituelle Verbindung mit allen Lebewesen, einschließlich Menschen, haben und jeder Ausbeutung widerstehen. Zaeem hat sich Social Science Works angeschlossen, um seine Einsichten in soziale Fragen zu vertiefen. Im kommenden Jahr will er die Beweggründe, Chancen und Erfahrungen sogenannter „Wirtschaftsflüchtlinge“ in Berlin und Brandenburg empirisch untersuchen.

Christina Pao

Daniel Meehan MA

Sarah Coughlan MA

Sergiu Lucaci MA

Karoline Waack MA

Darine Atassi BA

Darine Atassi besitzt zwei Bachelor -Abschlüsse in Politikwissenschaft und internationalen Studien mit einem Schwerpunkt auf Konfliktlösung der University of California. Darine hatte während ihres Studiums Auslands-Semester in Istanbul und Berlin anzutreten. Des weiteren nahm sie an Friedensinitiativen im Süd-Kaukasus und dem mittleren Osten teil. Ihre Reisen und ihr Hintergrund haben ihr besonderes Interesse an Migrationsstudien geweckt, und die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft in Konfliktzonen gezeigt.

Dr. Philipp Gerlach

Christian Kipp BA

Michael Häfelinger MA

Ilyas Saliba MA

Lily Cichanowicz BA

Lily Cichanowicz bekam 2015 ihren Bachelor Abschluss in Development Sociology (Entwicklungs Soziologie) mit einem Fokus auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit von der Cornell University überreicht. Danach verbrachte sie einige Zeit in Entwicklungsländern wie Nicaragua um Bildungsprojekte zu fördern, und in Malaysia um einheimische Stämme in Borneo zu untersuchen. Später studierte Lily dann an der Universität in Kopenhagen International Development und Agricultural Economics auf Master Niveau. Momentan arbeitet Sie als Autor und Editor für verschiedene Verlage in Berlin und Umgebung. Zu ihren Interessengebieten gehört kritische Soziale Theorie, Erkenntnistheorie, Aktivismus und internationale Wirtschaftswissenschaften.

Niklas Kossow MA

Ivan Capriles MA

Dr. Sergiu Buscaneanu

 Johannes Kuhnert MA

Oktay Tuncer MA

Oktay Tuncer absolvierte sein Masterstudium in Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Oktay studierte im Bachelor im selben Bereich, in Berlin sowie in Paris. An der Humboldt-Universität eignete er sich ein breites Wissen in quantitativen sowie qualitativen Forschungsmethoden an. An der Nanterre Universität in Paris erlangte er zudem wichtige theoretische Einblicke in Subdisziplinen wie Sozialanthropologie, Politische Soziologie und Soziologie des ökonomischen Denkens.

Oktay erhielt zusätzliche akademische Erfahrung durch seine Arbeit als Studentische Hilfskraft an Forschungsinstituten wie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). In seinem Studium spezialisierte er sich in Wirtschaftssoziologie und Politischer Soziologie, der Ungleichheitsforschung und Forschungsmethoden. Thema seiner Bachelorarbeit war die Auffassung von Nationalität und des Staatsbürgers in der Türkei. Dafür analysierte er die fortwährende Debatte zu einer neuen Verfassung. In seinen Erfahrungen in der Akademie hat Oktay die Hindernisse und Aufgabenstellungen von relevanter, wertvoller und angemessener Empirischer Forschung kennengelernt. Dies war für ihn ein Ansporn, ein Partner von Social Science Works zu werden.

Johannes Petry MA

Paula Herrera MA

Martin Neise MA

Sylvia Joss MA

Sylvia Joss ist Kulturwissenschaftlerin (M.A.) mit einer Leidenschaft für verschiedene Sprachen und Kulturen sowie für praktische Fragen rund um die Themenfelder Migration und Integration. Inklusion und Teilhabe, Anti-Diskriminierungs- und Anti-Rassismusarbeit interessieren sie dabei besonders. Sylvia hat einen Bachelor in Sozialanthropologie und Psychologie von der Universität Bern und einen Master in Cultural Studies von der Sabanci Universität in Istanbul. Bisher arbeitete sie in Deutschland und in der Schweiz, vor allem in den Bereichen Arbeitsmarktintegration, Anti-Diskriminierung und Teilhabe.

Alper Baysan MA

Alper Baysan ist Politikwissenschaftler und interessiert sich für die Themen europäische Politik, Menschenrechte und Demokratie. Daneben ist ihm ein wichtiges Anliegen, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft voranzutreiben. Alper hat einen Bachelor in Politikwissenschaften von der Universität Bielefeld, einen Master von der Sabanci Universität Istanbul und einen weiteren Master in internationalen Studien von der ETH Zürich.

Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte. Daneben arbeitet Alper als freiberuflicher Lektor und Übersetzer (www.baysan.eu). Zuvor war er unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Projektleiter bei der Verbraucherzentrale Berlin. Auf Twitter (@alboom1) textet Alper regelmäßig zu gesellschaftspolitischen Fragen.