Unsere Fellows

Social Science Works wird von einer wachsenden Zahl an Fellows unterstützt.

Unsere Fellows sind junge Forscher*Innen, die vorwiegend in Deutschland ausgebildet wurden, in Brandenburg oder Berlin leben und die Leitidee von Social Science Works teilen.

Sie möchten durch ihr Engagement zur gesellschaftlichen Relevanz der Sozialwissenschaften und der Qualität der demokratischen Entscheidungsfindungsprozesse beitragen. Dafür veröffentlichen unsere Fellows Qualitätsblogs für ein breites Publikum auf unserer Website und können auf freiberuflicher Basis engagiert werden, wenn wir Zweitgutachten erstellen, die in ihre Spezialisierung fallen. Auch unsere Workshops – insbesondere über Deliberation – werden oft mit Hilfe unserer Fellows, die als Mediatoren, Moderatoren und Berater agieren, durchgeführt.

Eva Singler M.A.

Eva Singler ist mit Begeisterung Expertin für die Themen Migration, Integration und Diversität. Der Wunsch die komplexen Zusammenhänge zwischen dem Lokalen, Nationalen und Globalen zu verstehen treibt sie an. Sie hat ihren Master in Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik an der Universität Duisburg-Essen und ihren Bachelor in Deutsch-Spanischen Studien mit Schwerpunkt Politikwissenschaften an der Universität Regensburg und der Universidad Complutense de Madrid abgeschlossen. Sie bringt Forschungserfahrung zu den Themen Wirksamkeit politischer Maßnahmen, evidenzbasierte Politikgestaltung sowie Migration und Entwicklung mit.

Eva ist eine erfahrene Praktikerin. Sie war als Freiwillige in Ecuador und hat mehrere Jahre als Projektkoordinatorin für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit zu den Themen Migration Hochqualifizierter, Diasporakooperation und Migrationspolitikberatung gearbeitet. Aktuell arbeitet sie als Fachreferentin für die Stadtverwaltung Frankfurt a.M. zu den Themen Integration, Diversität und Antidiskriminierung. Sie hat Weiterbildungen in Moderationstechniken und gewaltfreier Kommunikation absolviert. Durch deliberative Workshops möchte sie aktiv zur Stärkung demokratischer Werte beitragen und anti-pluralistisches Denken in Frage stellen. Sie hat Interesse an feministischer Literatur und Podcasts, Wandern und Hatha Yoga.

Jannes Jacobsen MA

Jannes Jacobsen ist Soziologe und arbeitet zu Migration, Integration und Survey Methodologie. Derzeit promoviert er im Fachbereich Soziologie an der Humboldt-Universität Berlin und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Seinen Bachelor absolvierte Jannes in Sozialwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig und wechselte für den Master an die Freie Universität Berlin. Dort erwarb er den Master of Arts in Soziologie.

Jannes interessieren vor allem die Bedingungen unter denen Menschen migrieren und sich in einer neuen Heimat zurecht finden müssen. Darüber hinaus untersucht er migrationsspezifische Probleme in der Erhebung und Analyse von quantitativen Daten. Jannes ist überzeugt davon, dass die Survey-Methodologie in der Entwicklung und Weitergabe von empirisch fundiertem Wissen eine größere Rolle als bislang einnehmen muss, damit sich auch Personen außerhalb der Wissenschaft ein fundiertes und kritisches Bild empirischer Erkenntnisse machen können.

Anne Flake

Anne Flake hat gerade den Master Public Policy an der Hertie School of Governance in Berlin abgerundet. Bevor sie zur Hertie School of Governance kam, studierte Anne International Development (BA) am Leiden University College und arbeitete bei lokalen NGOs in der Türkei, Myanmar und den Niederlanden. Anne arbeitete auch mit der GIZ an einem multisektoralen Programm zur Stärkung der Resilienz von Flüchtlingen und aufnehmende Gemeinden in den Nachbarländern Syriens. Für ihre Masterarbeit führte Anne Feldforschungen in der autonomen Region Kurdistan des Irak durch, um das Konzept der prozeduralen Legitimität in der Interaktion zwischen lokalen (Regierungs-) Stakeholdern und externen Hilfsakteuren zu untersuchen.

Anne ist besonders interessiert an Herausforderungen bezüglich inklusiver Bildung, (Zwangs-) Migration, Governance in begrenzter Staatlichkeit, Menschenrechten in autoritären Kontexten und Sozialpolitik. Sie ist der Ansicht, dass deliberation und partizipative Ansätze wertvolle Instrumente für die Stärkung inklusive Gesellschaften sind – sei es in Deutschland, den Niederlanden oder darüber hinaus.

Paul Börsting BA

Paul Börsting schloss sein Bachelorstudium der „Liberal Arts and Sciences“ mit Hauptfach in den Social Sciences an der Universität Tilburg in den Niederlanden ab. Während seines interdisziplinären Studiums beschäftigte er sich mit einer Vielzahl an Themen im politikwissenschaftlichen und soziologischen Bereich, wie beispielsweise zu Migration, Identität, internationalen Beziehungen, der Europäischen Union und politischen Theorie. In seiner Bachelorarbeit forschte er zu den Erwartungen, Motiven und Effekten des freiwilligen Engagements von Geflüchteten in Deutschland. Außerdem lernt Paul gerne neue Kulturen und Menschen kennen – auf seinen Reisen, während seines Freiwilligendienstes in Südindien, in internationalen Workcamps oder in seinem Austauschsemester in Hong Kong. Musik, Gesellschaft, Essen, Wandern und Podcasts füllen seine Freizeit.

Emma Eden BA

Emma Eden ist eine palästinensische – israelische Absolventin des Max Stern Yezreel Valley College in Israel. Sie studierte Psychologie und Kriminologie im Rahmen ihres dualen Bachelor-Studiums. Während ihres Studiums nahm Emma an Model United Nations (MUN) teil, das Studenten mit Konferenzen auf der ganzen Welt, für Diskussionen über soziale und politische Themen vorbereitet. Sie arbeitete drei Jahre lang mit Jugendlichen in Not, um Perspektiven zu komplexen sozialen Fragen zu sammeln. Als in Israel aufgewachsene Araberin, beobachtete sie außerdem den israelisch-palästinensischen Konflikt von beiden Seiten und aus verschiedenen Perspektiven. Dies hat sie in ihrer Bachelorarbeit über die Integration arabischer Studentinnen in Israel untersucht. Diese Integration führt zu einem ethnischen Identitätsdilemma, und Emma analysierte ihre Art, damit umzugehen. Darüber hinaus führte Emma einen Workshop, der arabische und jüdische Studenten zusammenführte, und ermutigte sie, ein Gespräch zu eröffnen, in dem sie sowohl ihre Probleme als auch ihre Anliegen ansprechen. Sie ist derzeit in Deutschland und forscht zur erzwungenen Emigration und zu Menschenrechten aus sozialer kognitiver Perspektive.

Isabel Navarro BA

Phillip Reißenweber MA

Phillip Reißenweber ist Politikwissenschaftler und Doktorand an der Universität Greifswald. Während seines Studiums beschäftigte er sich wesentlich mit aktuellen Fragen der Politischen Theorie sowie mit Fragen der Methodologie und des Forschungsdesigns. Er ist auch Kommunikationstrainer, ausgebildet in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Seine Erfahrung mit diesem Ansatz, der einen Fokus auf Gefühle und Bedürfnisse legt, führte ihn zu der Einsicht,dass emotionale Entwicklung für das demokratische Streben nach politischer Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit, eine überaus wichtige Vorbedingung darstellt. In seiner Masterarbeit verknüpfte er die Politikwissenschaft mit Gewaltfreier Kommunikation indem er die Verbindung zwischen kognitiv-evaluativen Emotionstheorien und den Prinzipien der repräsentativen Demokratie analysierte. Seine Doktorarbeit führt dieses Projekt teilweise fort und untersucht die Rolle von Emotionen in der politischen Deliberation sowie die optimale Gestaltung deliberativer Beteiligungsformate, die in der Lage sind auch subtile Facetten von Emotionen erfolgreich in den politischen Diskurs zu integrieren. Neben all diesen Dingen ist Phillip ein begeisterter Balfolk-Tänzer, er liest sehr gerne Romane, fährt Rad und hört Musik.

Oktay Tuncer MA

Oktay Tuncer absolvierte sein Masterstudium in Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Oktay studierte im Bachelor im selben Bereich, in Berlin sowie in Paris. An der Humboldt-Universität eignete er sich ein breites Wissen in quantitativen sowie qualitativen Forschungsmethoden an. An der Nanterre Universität in Paris erlangte er zudem wichtige theoretische Einblicke in Subdisziplinen wie Sozialanthropologie, Politische Soziologie und Soziologie des ökonomischen Denkens.

Oktay erhielt zusätzliche akademische Erfahrung durch seine Arbeit als Studentische Hilfskraft an Forschungsinstituten wie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). In seinem Studium spezialisierte er sich in Wirtschaftssoziologie und Politischer Soziologie, der Ungleichheitsforschung und Forschungsmethoden. Thema seiner Bachelorarbeit war die Auffassung von Nationalität und des Staatsbürgers in der Türkei. Dafür analysierte er die fortwährende Debatte zu einer neuen Verfassung. In seinen Erfahrungen in der Akademie hat Oktay die Hindernisse und Aufgabenstellungen von relevanter, wertvoller und angemessener Empirischer Forschung kennengelernt. Dies war für ihn ein Ansporn, ein Partner von Social Science Works zu werden.

Ole Oeltjen MA

Ole Oeltjen ist Politikwissenschaftler. Nach einem Bachelorstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studierte er an der Freien Universität Berlin. In seiner Masterarbeit dort befasste sich Ole mit der Unterbringung von Asylsuchenden im Land Berlin und untersuchte insbesondere die Rolle der Unterkunftsbetreiber. Anschließend war Ole wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Humboldt-Universität Berlin und an der Universität Bielefeld, wo er zu lokalen Formen der Migrationskontrolle forschte.

Neben der Migrations- und Asylpolitik interessiert Ole sich für das Spannungsfeld zwischen Staatsbürgerschaft, Bürgerrechten und Sicherheitspolitik, womit er sich insbesondere während eines Semesters an der Universität Kopenhagen auseinandersetzte. Weitere Auslandsaufenthalte führten ihn an die Neue Universität Lissabon sowie nach Santo Domingo in der Dominikanischen Republik. Ole studiert im Zweitstudium Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Raíssa Silveira MA

Raíssa ist eine brasilianische Masterstudentin für Politikwissenschaft an der Universidade Federal de Pernambuco – Brasilien. Sie ist derzeit in Deutschland, um ihre Forschungen zum modernen Antisemitismus auszubauen. Sie besitzt einen Bachelorabschluss in „International Relations“ und ist ehemalige Praktikantin im Ministerium für auswärtige Beziehungen ihres Landes in Menschenrechtsfragen. Raíssa leistete auch Freiwilligenarbeit für die Rechte der Palästinenser und sie spezialisierte sich auf den israelisch-palästinensischen Konflikt, als auch ihr Wunsch, sich gegen Antisemitismus einzusetzen, entstand. Darüber hinaus interessiert sie sich für Demokratiestudien, internationale Organisationen, Medienwissenschaften, erzwungene Migration, Nahost- und Nord Afrika Studien, Theologie und politische Philosophie. Sie wird an der brasilianischen Delegation des Symposiums “Migration in einer turbulenten Welt” der TUFTS University in Boston teilnehmen. Sie liebt es zu reisen und Sprachen zu lernen, und freut sich darauf, relevante und zugängliche Forschung zu entwickeln.

Akram Yacob MA

Akram Yacob schloss die Hertie School of Governance mit einem Master in Public Policy ab. Nach sechs Monaten bei den United Nations Volunteers in Bonn schrieb er seine Abschlussarbeit zum Thema Verbesserung der Einbindung von Social-Media-Stakeholdern durch Big Data, Machine Learning und Künstliche Intelligenz. Zuvor absolvierte er an der Singapore Management University einen Bachelor der Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Soziologie und Unternehmenskommunikation. Im Laufe der Jahre haben sich seine Forschungsinteressen auf Technologie, Urbanisierung und Entwicklung konzentriert.

In Singapur geboren und aufgewachsen, arbeitete er mehrere Jahre in der Regierung in Singapur. Darüber hinaus war er Teil mehrerer Startups von öffentlichen Plattformen bis hin zu dezentralen KI-Plattformen. Er liebt Tiere und hat freiwillig bei der Animal Concerns Research and Education Society (Singapur) und dem Animal Care Center in NYC (ACC) gearbeitet.

Maxime Kuhlmey BA

Maxime studiert Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin (HU). Er hat anderthalb Jahre in Beirut, der Hauptstadt des Libanon gelebt und dort am Orient-Institut Beirut (Max-Weber-Stiftung) und bei der Friedrich-Ebert-Stiftung erste Arbeitserfahrungen gesammelt. Er befindet sich in der Endphase seines Bachelors und wird einen Master in Sozialwissenschaften an der HU beginnen.

Während seines Aufenthaltes im Libanon merkte Maxime noch mehr als zuvor, dass es essentiell ist Menschen verschiedener Herkunft, Werte, Meinungen und Glaubensrichtungen zusammenzubringen. Der Libanon mit seinen 18 religiösen Gruppierungen ist eines der diversesten (und gleichzeitig kleinsten) Länder der Welt. Während seiner Recherchen stieß er auf Social Science Works und dessen deliberativen Ansatz, der mit seiner idealen Vorstellung übereinstimmt, einen positiven, anhaltenden Effekt auf Menschen zu haben.

Jeanne Lenders MA

Jeanne absolvierte ihren Master in European Studies am King´s College London mit Auszeichnung, nachdem sie ihr letztes Semester an der Humboldt-Universität in Berlin studierte. Zuvor erwarb sie einen Bachelor in der englischen Sprache und Kultur an der Radboud Universität Nijmegen. Für ihre Masterarbeit führte sie semi-strukturierte Interviews mit geflüchteten, afghanischen Männern in Berlin, in denen sie sich mit ihren Integrationserfahrungen und ihre Sicht auf die deutsche Kultur und Geschlechterbeziehungen befasste. Jeanne hat als Freiwillige für Boat Refugee Foundation in Lesbos gearbeitet, wo sie eine afghanische Frauengruppe koordinierte und Englisch unterrichtete. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen Menschenrechts-Thinktank in Malta tätig und nahm zusätzlich an einem Training zur Inklusion von Flüchtlingen in Süditalien teil. Ihre Forschungsinteressen liegen in der sozialen Kohärenz, der Machtdynamik zwischen Mehrheits- und Minderheitenbevölkerung und den geschlechtsspezifischen Aspekten der Migration.

Abdulrahman Kadi BA

Anna Provan MA

Anna machte einen Abschluss in Internationale Beziehungen an der Universität von Edinburgh bevor sie ihren Master in Sozial- und Kulturanthropologie am University College London (UCL) abschloss. Für ihre Masterarbeit unternahm sie eine zweimonatige Feldforschung im Milieu afroamerikanischer und lateinamerikanischen LGBTQ-Personen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgendern und queere Bevölkerungsgruppen) in New York City. Dabei verwendete sie ethnografische Methoden, um die Anliegen und Sorgen ethnisierter sexueller Minderheiten im städtischen Kontext besser zu verstehen. Seit ihrem Umzug nach Berlin arbeitet sie mit einer Reihe gemeinnütziger Organisationen zusammen, die sich mit kritischer Forschung, Entwicklung und Interessenvertretung befassen. Annas Hauptforschungsinteressen liegen im intersektionellen Feminismus, in der Queer-Theorie sowie in der Konflikt- und in Migrationsforschung.

Mariana Zarpellon BA

Mariana Zarpellon hat Sozialwissenschaften mit den Hauptfächern Anthropologie und Archäologie an der Universidade Federal do Paraná in Curitiba (Brasilien) studiert und mit einem Bachelor abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie am archäologischen Labor der Universität (CEPA) und betrieb Feldforschung mit Wohnungslosen auf einer verlassenen Baustelle in Curitiba. Während der vierjährigen Forschung baute sie Beziehungen mit den dort Lebenden auf und beschäftigte sich mit Themen wie Wohnungslosigkeit, Staatenlosigkeit, Drogenabhängigkeit und sozialer Ausgrenzung. Diese Arbeit führte schließlich zur Produktion des ethnographischen Films Fala de Mim, welcher später in ihrer Abschlussarbeit ausgewertet wurde.

Sie hat außerdem einen Bachelor-Abschluss in Social Communication und arbeitet seit 2008 als Fotografin.

Alessia Arbustini MA

Alessia is a Master student of Gender Studies with special reference to the Middle East at the School of Oriental and African Studies (SOAS) in London. She holds a BA in Anthropology, Religion and Oriental Civilization at University of Bologna, Italy. Her main research interests lie in queer and feminist diaspora studies, migration and displacement, gender issues related to new nationalisms and feminist and queer knowledge production. She has always been actively involved in grassroots and local organizations concerning topics such as human trafficking, sexuality, gender performance, and migration. She is currently working on her MA thesis on the representation of Muslim women (and men) by right-wing propaganda in Italy.

Zacky Khairul Umam MA

Zacky Khairul Umam studierte Sprachen und Kulturen des Nahen Ostens in Jakarta, Canberra und Istanbul, bevor er als Doktorand für globale intellektuelle Geschichte des frühen Neuzeitlichen Islam an die Freie Universität Berlin kam (2014 bis jetzt). Seine populären Essays über den Islam, Demokratie, Kulturen des Nahen Ostens, Pluralismus und soziales Denken wurden seit seinem Bachelor Studium in den großen indonesischen Medien veröffentlicht. Im Herbst 2018 erhielt er einen ‚Global Humanities Junior Fellowship‘ an der Abteilung für vergleichende Gedanken und Literatur der Johns Hopkins University in den USA. Er ist Mitglied von Indonesia für Deutschland (indonesiafuerdeutschland.com), einem sozialen Projekt zur Unterstützung von marginalisierten deutschen Gesellschaften.

Uwe Ruß MA

Alexandra Johansen BA

Asaf Leshem MA

Zaeem Mahmood MA

Zaeem Mahmood Butt ist ein Masterstudent für „Global Change Management“ der Universität für Nachhaltige Entwicklung, Eberswalde. Er kam 2015 aus Pakistan nach Berlin. Heute steht die Welt vor vielen wichtigen Herausforderungen, sei es politisch, sozial oder ökologisch. Als Change Agent engagiert sich Zaeem für soziale Stabilität und ökologische Nachhaltigkeit. Er freut sich auf eine Zukunft, in der wir eine spirituelle Verbindung mit allen Lebewesen, einschließlich Menschen, haben und jeder Ausbeutung widerstehen. Zaeem hat sich Social Science Works angeschlossen, um seine Einsichten in soziale Fragen zu vertiefen. Im kommenden Jahr will er die Beweggründe, Chancen und Erfahrungen sogenannter „Wirtschaftsflüchtlinge“ in Berlin und Brandenburg empirisch untersuchen.

Christina Pao BA

Daniel Meehan MA

Sarah Coughlan MA

Sergiu Lucaci MA

Darine Atassi BA

Darine Atassi besitzt zwei Bachelor -Abschlüsse in Politikwissenschaft und internationalen Studien mit einem Schwerpunkt auf Konfliktlösung der University of California. Darine hatte während ihres Studiums Auslands-Semester in Istanbul und Berlin anzutreten. Des weiteren nahm sie an Friedensinitiativen im Süd-Kaukasus und dem mittleren Osten teil. Ihre Reisen und ihr Hintergrund haben ihr besonderes Interesse an Migrationsstudien geweckt, und die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft in Konfliktzonen gezeigt.

Dr. Philipp Gerlach

Christian Kipp MA

Christian Kipp studiert zurzeit Mathematik an der TU Berlin. Er hat einen Masterabschluss in Sozialwissenschaften von der HU Berlin. In seiner sozialwissenschaftlchen Masterarbeit hat er sich aus einer philosophischen Perspektive mit Ernest Gellners Nationalismustheorie befasst. Seine mathematische Bachelorarbeit ist thematisch an der Schnittstelle von geometrischer Funktionalanalysis und Statistik angesiedelt. Christians Unterstützung von SSW basiert auf der Überzeugung, dass Wissenschaft und Demokratie als zwei Aspekte des Humanismus aufgefasst werden sollten, die nur als Einheit existieren können.

Christians Herangehensweise an die Sozialwissenschaften stützt sich auf die Überzeugung, dass die wissenschaftliche Analyse sozialer Mechanismen eine notwendige Voraussetzung dafür ist, die Gesellschaft vernünftig einrichten zu können. Weil niemand die Vernunft für sich gepachtet hat, hilft es nichts, die Philosophen (oder die Sozialwissenschaftler) zu Königen zu machen; Vernunft kann sich nur in der offenen, kritischen Diskussion von Ideen manifestieren. Christian ist der Meinung, dass die Sozialwissenschaften in dieser Hinsicht leider einiges zu wünschen übrig lassen. Während ein Teil der Sozialwissenschaften seine theoretische Ideenlosigkeit hinter der Fassade mathematischer Spielereien zu verbergen versucht, produzieren andere Teile der Disziplin hauptsächlich begriffliche Nebelschwaden, die den arglosen Leser gedankliche Tiefe vermuten lassen, wo keine ist. Wenn die Sozialwissenschaften sich darauf besinnen würden, dass Sprache als Medium verwendet werden kann, um Gedanken klar und deutlich mitzuteilen, würde dies nicht nur die Verständigung unter Sozialwissenschaftlern erleichtern. Es bestünde dann auch die Chance, die Welt zum Besseren zu verändern.

Michael Häfelinger MA

Ilyas Saliba MA

Lily Cichanowicz BA

Lily Cichanowicz bekam 2015 ihren Bachelor Abschluss in Development Sociology (Entwicklungs Soziologie) mit einem Fokus auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit von der Cornell University überreicht. Danach verbrachte sie einige Zeit in Entwicklungsländern wie Nicaragua um Bildungsprojekte zu fördern, und in Malaysia um einheimische Stämme in Borneo zu untersuchen. Später studierte Lily dann an der Universität in Kopenhagen International Development und Agricultural Economics auf Master Niveau. Momentan arbeitet Sie als Autor und Editor für verschiedene Verlage in Berlin und Umgebung. Zu ihren Interessengebieten gehört kritische Soziale Theorie, Erkenntnistheorie, Aktivismus und internationale Wirtschaftswissenschaften.

Niklas Kossow MA

Dr. Sergiu Buscaneanu

 Johannes Kuhnert MA

Johannes Petry MA

Paula Herrera MA

Sylvia Joss MA

Sylvia Joss ist Kulturwissenschaftlerin (M.A.) mit einer Leidenschaft für verschiedene Sprachen und Kulturen sowie für praktische Fragen rund um die Themenfelder Migration und Integration. Inklusion und Teilhabe, Anti-Diskriminierungs- und Anti-Rassismusarbeit interessieren sie dabei besonders. Sylvia hat einen Bachelor in Sozialanthropologie und Psychologie von der Universität Bern und einen Master in Cultural Studies von der Sabanci Universität in Istanbul. Bisher arbeitete sie in Deutschland und in der Schweiz, vor allem in den Bereichen Arbeitsmarktintegration, Anti-Diskriminierung und Teilhabe.

Alper Baysan MA

Alper Baysan ist Politikwissenschaftler und interessiert sich für die Themen europäische Politik, Menschenrechte und Demokratie. Daneben ist ihm ein wichtiges Anliegen, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Gesellschaft voranzutreiben. Alper hat einen Bachelor in Politikwissenschaften von der Universität Bielefeld, einen Master von der Sabanci Universität Istanbul und einen weiteren Master in internationalen Studien von der ETH Zürich.

Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Menschenrechte. Daneben arbeitet Alper als freiberuflicher Lektor und Übersetzer (www.baysan.eu). Zuvor war er unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Projektleiter bei der Verbraucherzentrale Berlin. Auf Twitter (@alboom1) textet Alper regelmäßig zu gesellschaftspolitischen Fragen.