Unsere Fellows

Social Science Works wird von einer wachsenden Zahl an Fellows unterstützt.

Unsere Fellows sind junge Forscher*Innen, die vorwiegend in Deutschland ausgebildet wurden, in Brandenburg oder Berlin leben und die Leitidee von Social Science Works teilen.

Sie möchten durch ihr Engagement zur gesellschaftlichen Relevanz der Sozialwissenschaften und der Qualität der demokratischen Entscheidungsfindungsprozesse beitragen. Dafür veröffentlichen unsere Fellows Qualitätsblogs für ein breites Publikum auf unserer Website und können auf freiberuflicher Basis engagiert werden, wenn wir Zweitgutachten erstellen, die in ihre Spezialisierung fallen. Auch unsere Workshops – insbesondere über Deliberation – werden oft mit Hilfe unserer Fellows, die als Mediatoren, Moderatoren und Berater agieren, durchgeführt.

Laila Keeling

Laila Keeling studiert Politik- und Wirtschaftswissenschaften an der Northeastern University in Boston. Ihre bisherigen Kurse konzentrieren sich hauptsächlich auf moderne politische Theorie sowie auf den sozialen Wandel im politischen Klima der USA. Lailas Interesse an der Einwanderungspolitik stammt vor allem daher, dass sie in der Nähe der Grenze zwischen den USA und Mexiko aufgewachsen ist, und daher den großen Einfluss der Einwanderung über die mexikanische Grenze auf das Leben und die Kultur in den USA miterleben konnte. Laila hat bereits den Missbrauch der Isolationshaft von der US Immigrations- und Zollbehörden (Immigration and Customs Enforcement – ICE) studiert und ist daran interessiert, die Erfahrungen von Flüchtlingen in Deutschland und den USA zu vergleichen. In ihrer Freizeit liebt Laila es zu reisen, zu backen und in der Natur zu sein. Gemeinsam mit Anjali Zyla war Laila im ersten Halbjahr 2022 Praktikantin bei Social Science Works. In dieser Zeit führte sie eine Vielzahl von Interviews mit Flüchtlingen in Brandenburg.

Anjali Zyla

Anjali Zyla studiert am zweiten Jahr an der Northeastern Universität, wo sie Politik, Philosophie, und Wirtschaft studiert. Sie absolvierte ein Praktikum bei einer Anwaltskanzlei in Kalifornien und arbeitete im Bereich Einwanderungsrecht. Durch dieses Praktikum sah sie die Ungleichheiten, denen Einwanderer und Flüchtlinge in den Vereinigten Staaten konfrontiert sind. Als Praktikantin bei Social Science Works, ist sie daran interessiert, mehr über die Erfahrungen von Flüchtlingen in Deutschland zu erfahren. Sie ist auch interessiert an die Politiken, die die Flüchtlingen helfen können. In der ersten Jahreshälfte 2022 führten sie und Laila Keeling eine Vielzahl von Interviews mit Flüchtlingen in Brandenburg.

Sahba Salehi MA

Sahba Salehi hat Internationalen Humanitären Aktion (NOHA) an der Universität Groningen studiert. Zuvor hat sie Internationale Entwicklung an der Universität Edinburgh studiert und einen Bachelor-Abschluss in englischer Sprache erworben. Sie hat mit dem Dänischen Flüchtlingsrat an einem Projekt gearbeitet, das afghanischen Flüchtlingskindern im Iran den Zugang zu Bildung ermöglicht. Davor hat Sahba als Sprachlehrerin und Bildungskoordinatorin in einem Gemeindezentrum in Teheran gearbeitet. Sie setzt sich leidenschaftlich für alternative Bildungsformen als Mittel zum sozialen Wandel und zur Förderung der Gleichberechtigung ein. Darüber hinaus interessiert sie sich für Fragen der Zusammenarbeit mit Gemeinschaften in verschiedenen Bereichen wie Bildung, Partizipation und Integration. Als Praktikantin bei Social Science Works freut sich Sahba darauf, ihr Wissen über Demokratie und Deliberation zu verbessern. Sie ist auch daran interessiert, die Auswirkungen von SSW als lokale NRO auf die Gemeinschaft sowie die Herausforderungen, Erfolge und Lehren aus den Projekten zu erforschen.

Alessia Arbustini MA

Alessia erwarb einen Master in Gender Studies mit besonderem Bezug zum Nahen Osten an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London. Ihre Abschlussarbeit befasste sich damit, wie junge Muslime islamfeindliche Propaganda in Italien herausfordern. Sie hat einen BA in Anthropologie, Religion und Orientalischer Zivilisation an der Universität von Bologna, Italien. Ihre Hauptforschungsinteressen liegen in queeren und feministischen Diasporastudien, Migration und Vertreibung, Genderfragen im Zusammenhang mit neuen Nationalismen und feministischer und queerer Wissensproduktion. Sie hat sich immer aktiv in Basis- und lokalen Organisationen engagiert, die sich mit Themen wie Menschenhandel, Sexualität, Geschlechterperformance und Migration beschäftigen. Derzeit ist sie Erzieherin in der Unterkunft am Olympiastadion für unbegleitete minderjährige Geflüchtete, wo sie mit 16 Teenagern im Alter von 14-17 Jahren arbeitet. Darüber hinaus ist sie Lernhilfeassistentin an der Nelson Mandela International School, wo sie Kinder mit besonderen Bedürfnissen unterstützt. Zuvor arbeitete sie als Projektassistentin in einem Projekt für Überlebende des Menschenhandels in Italien. In London arbeitete sie als Projektassistentin für die Afghan and Central Asia Association (ACAA), wo sie afghanische Frauen unterstützte und Workshops organisierte.

Yusril Nurhidayat BA

Annie Schwerdtfeger

Annie ist Studentin an der Brown University in Providence, Rhode Island. Sie studiert International and Public Affairs mit dem Schwerpunkt Humanitäre Hilfe. Sie hat Kurse in internationalem Recht und Asylrecht, humanitärer Hilfe und Public Policy belegt. Als Praktikantin bei Social Science Works wird sie bei der Datenanalyse und sozialwissenschaftlichen Forschungsmethoden mitwirken. Sie ist daran interessiert zu erfahren, wie Nichtregierungsorganisationen zur Gestaltung der Politik in verschiedenen Gemeinschaften in Deutschland beitragen.

Zélie Marchand

Zélie studiert Politikwissenschaften an der Université Paris-Est-Créteil in Frankreich. Sie konzentriert sich auf die Erziehung zum Frieden und möchte sich an der Durchführung von humanitären Projekten beteiligen. Bildung bedeutet für sie, selbst denken zu können und nicht den Ideen und Wünschen anderer unterworfen zu sein. Und für den Frieden erzogen zu werden, bedeutet, sich vom Glauben an eine internationale Gemeinschaft und an den Dialog anstelle von Gewalt leiten zu lassen. Sie ist überzeugt, dass die großen Herausforderungen der Zukunft nur durch internationale Solidarität gelöst werden können. Als Kurzzeit-Praktikantin bei Social Science Works möchte sie die Aktionen der Organisation, insbesondere die deliberativen Workshops, erkunden, um zu verstehen, wie diese den Werdegang von Menschen in Schwierigkeiten beeinflussen können.

Milad Rezaei MFA

Milad begann seine akademische Laufbahn in Soziologie an einer “illegalen” Universität namens BIHE, die sich an Menschen richtet, denen eine höhere Bildung verwehrt ist. Später, als Künstler, erwarb er seinen B.F.A. in Fotografie und Film an der Virginia Commonwealth University, wo er die Begriffe Unterdrückung, Mitgefühl und die Bedeutung des Menschseins erforschte. Während seines M.F.A. in Public Art and New Artistic Strategies an der Bauhaus Universität Weimar begann er, Kurse mit dem Titel “Mind, Body and Everything in Between” zu unterrichten: Eine Einführung in die Achtsamkeit in der Kunst”. In seinen sozial engagierten Kunstwerken im öffentlichen Raum erforscht er die Erfahrung, was es bedeutet, ein Selbst zu sein, nicht nur auf der Ebene der Persönlichkeit und der psychosozialen Identität, sondern auch das Selbst als Ich-Erfahrung. Er möchte die Menschen dazu einladen und anregen, darüber nachzudenken, was es bedeutet, ein Selbst zu sein. In seinem jüngsten Kunstwerk “reselfing” erkundet er diese Erfahrung in einem Audiowalk, den er für die Öffentlichkeit in Weimar geschaffen hat. Wenn Sie ihn frühmorgens treffen, werden Sie ihn in tiefer Stille antreffen, wo er darauf wartet, dass ein Gedicht in seinem Herzen landet, damit er es mit Tinte in sein Notizbuch schreiben kann.

Milad stellt einige seiner Werke unter www.miladrezaei.com vor.

Paola Perrin de Brichambaut MA

Paola absolvierte ihren Master in Sozialanthropologie an der University of Cambridge in 2019. Ihre Forschung untersucht die Auswirkungen der Stadtpolitik auf die Menschen- und kulturellen Rechte von Minderheitengruppen. Darüber hinaus interessiert sie sich für die Themen Staatsbürgerschaft und Kulturerbe, sowie die Rechte von geflüchteten Personen und Migrant*innen. Bevor sie sich auf Sozialanthropologie konzentrierte, studierte Paola Kunstgeschichte am University College London (UCL) und ihre Bachelorarbeit beschäftigte sich mit den Themen Krieg, Psychoanalyse und Feminismus. In ihrer Freizeit liest sie gerne Romane und töpfert.

Oktay Tuncer MA

Oktay Tuncer absolvierte sein Masterstudium in Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Oktay studierte im Bachelor im selben Bereich, in Berlin sowie in Paris. An der Humboldt-Universität eignete er sich ein breites Wissen in quantitativen sowie qualitativen Forschungsmethoden an. An der Nanterre Universität in Paris erlangte er zudem wichtige theoretische Einblicke in Subdisziplinen wie Sozialanthropologie, Politische Soziologie und Soziologie des ökonomischen Denkens.

Oktay erhielt zusätzliche akademische Erfahrung durch seine Arbeit als Studentische Hilfskraft an Forschungsinstituten wie dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). In seinem Studium spezialisierte er sich in Wirtschaftssoziologie und Politischer Soziologie, der Ungleichheitsforschung und Forschungsmethoden. Thema seiner Bachelorarbeit war die Auffassung von Nationalität und des Staatsbürgers in der Türkei. Dafür analysierte er die fortwährende Debatte zu einer neuen Verfassung. In seinen Erfahrungen in der Akademie hat Oktay die Hindernisse und Aufgabenstellungen von relevanter, wertvoller und angemessener Empirischer Forschung kennengelernt. Dies war für ihn ein Ansporn, ein Partner von Social Science Works zu werden.

Marie-Luise Arriens

Marie-Luise Arriens, geboren in Dresden, studierte nach dem Abitur Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz/Österreich. 2003 kam sie für ihr erstes Engagement am Hans-Otto-Theater nach Potsdam. 2007-2009 folgte ein Engagement am Theater Bautzen. Seit 2010 arbeitet sie freiberuflich als Schauspielerin, Theaterpädagogin und Sprecherin.

Ihr künstlerisches Schaffen legt den Schwerpunkt auf Soloproduktionen. In Vorbereitung ist ein Stück für Kinder ab 5 Jahren zum Thema Selbstvertrauen und Wachsen.

In ihrer theaterpädagogischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen fokussiert sie sich auf Persönlichkeitsentwicklung, Identitätsfragen und Körperbewusstsein. 2019 gründete Marie-Luise die Seniorentheatergruppe „Die Vielfältigen“ in Potsdam, die sie seither leitet.

Zusammen mit Mirjam Neebe führte sie Workshops unter dem Motto „Sag mir, wer du bist“ für geflüchtete Frauen durch (Gemeinschaftsunterkunft An den Kopfweiden und in Rangsdorf).

Hacı Çevik MA

Hacı Çevik arbeitet derzeit an seiner Doktorarbeit am Institut für Soziologie der Universität Potsdam. Er erforscht die Konstruktion kollektiver Identitäten von Kurden, die von Konya nach Deutschland migriert sind, im Kontext von Theorien zu kollektiver Identität, kollektivem Gedächtnis und Migrantennetzwerken. Gleichzeitig promoviert er an der Fakultät für Soziale Arbeit der Hacettepe Universität. In seiner Dissertation untersucht er die Erfahrungen mit sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung von syrischen Flüchtlingen im Rahmen soziokultureller Integrationspolitik.

Haci hat seinen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft und öffentlicher Verwaltung an der Universität Kocaeli und seinen Master-Abschluss in Politikwissenschaft an der Universität Ankara gemacht. Der Titel seiner Masterarbeit lautet “Politisierung im Kontext der Migration in europäische Länder: Beispiele von Kulu und Cihanbeyli”. Er untersuchte die Prozesse der Politisierung und des Nationalismus auf der Grundlage der kurdischen ethnischen Identität kurdischer Einwanderer, die aus Zentralanatolien in verschiedene europäische Länder migrierten, und wie sich dies in der Türkei auswirkte. Für diese Arbeit führte er Feldstudien in der Türkei, Deutschland, der Schweiz und Schweden durch.

Seine Interessen sind Migrationsstudien, kollektive Identität, kurdische politische Identität, ethnische Diskriminierung, Nationalismus und Politisierung, Kurden in Zentralanatolien, politische Psychologie.

Maxime Kuhlmey BA

Maxime studiert Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin (HU) und hat in 2020 ein Praktikum bei der SSW absolviert. Vorher hat er anderthalb Jahre in Beirut, der Hauptstadt des Libanon gelebt und dort am Orient-Institut Beirut (Max-Weber-Stiftung) und bei der Friedrich-Ebert-Stiftung erste Arbeitserfahrungen gesammelt.

Während seines Aufenthaltes im Libanon merkte Maxime noch mehr als zuvor, dass es essentiell ist Menschen verschiedener Herkunft, Werte, Meinungen und Glaubensrichtungen zusammenzubringen. Der Libanon mit seinen 18 religiösen Gruppierungen ist eines der diversesten (und gleichzeitig kleinsten) Länder der Welt. Während seiner Recherchen stieß er auf Social Science Works und dessen deliberativen Ansatz, der mit seiner idealen Vorstellung übereinstimmt, einen positiven, anhaltenden Effekt auf Menschen zu haben.

Aryaan Bovenberg

Aryaan ist eine niederländischer Studentin an der Wageningen University and Research. Sie studiert Internationale Entwicklung mit den Schwerpunkten Politik und Kommunikation in der Entwicklung. Während ihres Studiums nahm sie am Food and Nutrition Excellence Programm des niederländischen Außenministeriums teil. Weiter organisierte sie als Vorstandsmitglied der Studentengruppe Amnesty International Wageningen Abende und Meisterklassen, z.B. zum Thema Flüchtlingsrechte. Dies führte zu einem Interesse an den deliberativen Projekte der Social Science Works. Aryaan war von September bis Dezember 2020 Praktikantin.

Florentin Münstermann MA

Anne Flake MA

Anne Flake hat gerade den Master Public Policy an der Hertie School of Governance in Berlin abgerundet. Bevor sie zur Hertie School of Governance kam, studierte Anne International Development (BA) am Leiden University College und arbeitete bei lokalen NGOs in der Türkei, Myanmar und den Niederlanden. Anne arbeitete auch mit der GIZ an einem multisektoralen Programm zur Stärkung der Resilienz von Flüchtlingen und aufnehmende Gemeinden in den Nachbarländern Syriens. Für ihre Masterarbeit führte Anne Feldforschungen in der autonomen Region Kurdistan des Irak durch, um das Konzept der prozeduralen Legitimität in der Interaktion zwischen lokalen (Regierungs-) Stakeholdern und externen Hilfsakteuren zu untersuchen.

Anne ist besonders interessiert an Herausforderungen bezüglich inklusiver Bildung, (Zwangs-) Migration, Governance in begrenzter Staatlichkeit, Menschenrechten in autoritären Kontexten und Sozialpolitik. Sie ist der Ansicht, dass deliberation und partizipative Ansätze wertvolle Instrumente für die Stärkung inklusive Gesellschaften sind – sei es in Deutschland, den Niederlanden oder darüber hinaus.

Stavroula Kapsogeorgi BA

Stavroula hat Politikwissenschaft an der Aristoteles Universität in Griechenland studiert. Im Rahmen eines Erasmus+ Austausches absolviert sie bis Juni 2021 ein Praktikum an der SSW.  Ihre Hauptinteressen lagen schon immer in den Bereichen Kultursoziologie, soziale Bewegungen, politische Kommunikation, Sozialpolitik und öffentliche Verwaltung. Sie hat ehrenamtlich in der Stadtverwaltung von Thessaloniki in Projekten zu Bürgerrechten und sozialer Aktion mitgearbeitet. Insbesondere half sie bei kreativen Spielen für Flüchtlingskinder. Stavroula mag Literatur und Musik und malt.

Yamen Fouda BA

Yamen ist ein Architekt und Stadtplaner aus Syrien. Er studierte an der Al-Wataniya-Universität und der Budapester Universität für Technologie und Wirtschaft. Sein Berufsmotto lautet: “Wenn Sie Ihrem Werk keine Funktion geben, ist es keine Architektur, sondern nur visuelle Kunst”. Architekten müssen nicht nur Objekte von Schönheit schaffen, sondern auch Objekte, die praktisch und funktional sind. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Inputs aus den Sozialwissenschaften unerlässlich, was auch Yamens Interesse an einer Zusammenarbeit mit Social Science Works erklärt. In den deliberativen Workshops der SSW im Flüchtlingsheim in Wünsdorf war Yamens einer der engagiertesten Teilnehmer. Nachdem er die Folgen einer fehlenden sozialen Deliberation in Syrien erlebt hat, möchte er dazu beitragen, dass sich Deliberation in immer mehr Communities ausbreitet.

Paul Börsting MA

Paul Börsting schloss sein Bachelorstudium der „Liberal Arts and Sciences“ mit Hauptfach in den Social Sciences an der Universität Tilburg in den Niederlanden ab. Während seines interdisziplinären Studiums beschäftigte er sich mit einer Vielzahl an Themen im politikwissenschaftlichen und soziologischen Bereich, wie beispielsweise zu Migration, Identität, internationalen Beziehungen, der Europäischen Union und politischen Theorie. In seiner Bachelorarbeit forschte er zu den Erwartungen, Motiven und Effekten des freiwilligen Engagements von Geflüchteten in Deutschland. Außerdem lernt Paul gerne neue Kulturen und Menschen kennen – auf seinen Reisen, während seines Freiwilligendienstes in Südindien, in internationalen Workcamps oder in seinem Austauschsemester in Hong Kong. Musik, Gesellschaft, Essen, Wandern und Podcasts füllen seine Freizeit.

Andrew Sorota

Andrew ist Bachelor-Student an der Yale University. Er interessiert sich für den Zusammenhang von politischem Denken und Affekttheorie und untersucht die Art und Weise, in der Institutionen, Politik und gesellschaftliche Normen die individuelle Lebenserfahrung prägen. Als Dahl-Stipendiat an der the Yale Institution for Social and Policy Studies erforscht Andrew die demokratische Prekarität in den Vereinigten Staaten inmitten zunehmender nationaler Vielfalt. Er hat auch über die International Legal Foundation über die Bemühungen um den Aufbau von Institutionen im Westjordanland geforscht und wurde als Fellow für die Peace and Dialogue Leadership Initiative ausgewählt. In Yale war Andrew zuvor Vorsitzender des größten Forums für linkes Gedankengut auf dem Campus, Stabschef des einzigen von Studenten geleiteten politischen Aktionskomitees in den Vereinigten Staaten und Tutor in einer örtlichen Justizvollzugsanstalt. Er hat auch an mehreren progressiven politischen Kampagnen mitgearbeitet.

Dr. Asaf Leshem

Alice Lorch BA

Alice Lorch arbeitete 4 Jahre auf der kanarischen Insel Teneriffa in der Loro Parque Fundación, nachdem sie eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Fremdsprachenkorrespontentin abgeschlossen hatte. Dort sammelte sie erste Erfahrungen im Projektmanagement und der Mitgliederbetreuung. Nach ihrer Rückkehr in 2010, arbeitete sie im Kulturbereich der deutsch-französisch-polnischen Stiftung Genshagen, in der sie ihre Erfahrungen im Projektmanagement, Controlling und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ausweitete. Nebenbei studierte sie im Fernstudium International Business Communication an der privaten AKAD Universität in Leipzig. Ihre BA-Abschlussarbeit schrieb sie über potentielle Projekte für die Eingliederung von Geflüchteten in unsere Gesellschaft. Seit Oktober 2019 ist sie freischaffende Projektleiterin bei Social Science Works.

Emma Eden BA

Emma Eden ist eine palästinensische – israelische Absolventin des Max Stern Yezreel Valley College in Israel. Sie studierte Psychologie und Kriminologie im Rahmen ihres dualen Bachelor-Studiums. Während ihres Studiums nahm Emma an Model United Nations (MUN) teil, das Studenten mit Konferenzen auf der ganzen Welt, für Diskussionen über soziale und politische Themen vorbereitet. Sie arbeitete drei Jahre lang mit Jugendlichen in Not, um Perspektiven zu komplexen sozialen Fragen zu sammeln. Als in Israel aufgewachsene Araberin, beobachtete sie außerdem den israelisch-palästinensischen Konflikt von beiden Seiten und aus verschiedenen Perspektiven. Dies hat sie in ihrer Bachelorarbeit über die Integration arabischer Studentinnen in Israel untersucht. Diese Integration führt zu einem ethnischen Identitätsdilemma, und Emma analysierte ihre Art, damit umzugehen. Darüber hinaus führte Emma einen Workshop, der arabische und jüdische Studenten zusammenführte, und ermutigte sie, ein Gespräch zu eröffnen, in dem sie sowohl ihre Probleme als auch ihre Anliegen ansprechen. Sie ist derzeit in Deutschland und forscht zur erzwungenen Emigration und zu Menschenrechten aus sozialer kognitiver Perspektive.

Isabel Navarro BA

Phillip Reißenweber MA

Phillip Reißenweber ist Politikwissenschaftler und Doktorand an der Universität Greifswald. Während seines Studiums beschäftigte er sich wesentlich mit aktuellen Fragen der Politischen Theorie sowie mit Fragen der Methodologie und des Forschungsdesigns. Er ist auch Kommunikationstrainer, ausgebildet in Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Seine Erfahrung mit diesem Ansatz, der einen Fokus auf Gefühle und Bedürfnisse legt, führte ihn zu der Einsicht,dass emotionale Entwicklung für das demokratische Streben nach politischer Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit, eine überaus wichtige Vorbedingung darstellt. In seiner Masterarbeit verknüpfte er die Politikwissenschaft mit Gewaltfreier Kommunikation indem er die Verbindung zwischen kognitiv-evaluativen Emotionstheorien und den Prinzipien der repräsentativen Demokratie analysierte. Seine Doktorarbeit führt dieses Projekt teilweise fort und untersucht die Rolle von Emotionen in der politischen Deliberation sowie die optimale Gestaltung deliberativer Beteiligungsformate, die in der Lage sind auch subtile Facetten von Emotionen erfolgreich in den politischen Diskurs zu integrieren. Neben all diesen Dingen ist Phillip ein begeisterter Balfolk-Tänzer, er liest sehr gerne Romane, fährt Rad und hört Musik.

Namitha Vivek MA

Namitha war schon immer sehr neugierig auf Systeme und deren Funktionsweise. Aus diesem Grund absolvierte sie einen Master in Physik in Chennai, Indien und kürzlich außerdem einen Master in Internationalen Beziehungen und Kulturdiplomatie an der Furtwangan Universität im Schwarzwald. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Auswirkungen der Migrationskrise auf die deutsche Identität der Nachkriegszeit.

Sie arbeitete die erste Hälfte des Jahres 2019 bei der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen. Diese Erfahrung hat für sie die Notwendigkeit unterstrichen, starke feldübergreifende Partnerschaften aufzubauen und die Relevanz der Wissenschaft für die Zivilgesellschaft zu erhalten. Bei Social Science Works hat sie sich genau das als Ziel gesetzt.

Sie hat viele unterschiedliche Konflikte in Indien, Deutschland und Israel untersucht und interessiert sich für Identitätspolitik, Gender-Theorie, Vertreibung und Staatenlosigkeit sowie soziale Hierarchien. In ihrer Freizeit läuft sie gerne Marathon in Wäldern, rudert, trifft Menschen bei zahlreichen Tassen Ingwertee und versucht, die schwierige deutsche Sprache zu meistern.

Schreiben Sie ihr eine E-Mail an  namitha.vivek27@gmail.com

Raíssa Silveira MA

Raíssa ist eine brasilianische Masterstudentin für Politikwissenschaft an der Universidade Federal de Pernambuco – Brasilien. Sie ist derzeit in Deutschland, um ihre Forschungen zum modernen Antisemitismus auszubauen. Sie besitzt einen Bachelorabschluss in „International Relations“ und ist ehemalige Praktikantin im Ministerium für auswärtige Beziehungen ihres Landes in Menschenrechtsfragen. Raíssa leistete auch Freiwilligenarbeit für die Rechte der Palästinenser und sie spezialisierte sich auf den israelisch-palästinensischen Konflikt, als auch ihr Wunsch, sich gegen Antisemitismus einzusetzen, entstand. Darüber hinaus interessiert sie sich für Demokratiestudien, internationale Organisationen, Medienwissenschaften, erzwungene Migration, Nahost- und Nord Afrika Studien, Theologie und politische Philosophie. Sie wird an der brasilianischen Delegation des Symposiums “Migration in einer turbulenten Welt” der TUFTS University in Boston teilnehmen. Sie liebt es zu reisen und Sprachen zu lernen, und freut sich darauf, relevante und zugängliche Forschung zu entwickeln.

Akram Yacob MA

Akram Yacob schloss die Hertie School of Governance mit einem Master in Public Policy ab. Nach sechs Monaten bei den United Nations Volunteers in Bonn schrieb er seine Abschlussarbeit zum Thema Verbesserung der Einbindung von Social-Media-Stakeholdern durch Big Data, Machine Learning und Künstliche Intelligenz. Zuvor absolvierte er an der Singapore Management University einen Bachelor der Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Soziologie und Unternehmenskommunikation. Im Laufe der Jahre haben sich seine Forschungsinteressen auf Technologie, Urbanisierung und Entwicklung konzentriert.

In Singapur geboren und aufgewachsen, arbeitete er mehrere Jahre in der Regierung in Singapur. Darüber hinaus war er Teil mehrerer Startups von öffentlichen Plattformen bis hin zu dezentralen KI-Plattformen. Er liebt Tiere und hat freiwillig bei der Animal Concerns Research and Education Society (Singapur) und dem Animal Care Center in NYC (ACC) gearbeitet.

Jeanne Lenders MA

Jeanne absolvierte ihren Master in European Studies am King´s College London mit Auszeichnung, nachdem sie ihr letztes Semester an der Humboldt-Universität in Berlin studierte. Zuvor erwarb sie einen Bachelor in der englischen Sprache und Kultur an der Radboud Universität Nijmegen. Für ihre Masterarbeit führte sie semi-strukturierte Interviews mit geflüchteten, afghanischen Männern in Berlin, in denen sie sich mit ihren Integrationserfahrungen und ihre Sicht auf die deutsche Kultur und Geschlechterbeziehungen befasste. Jeanne hat als Freiwillige für Boat Refugee Foundation in Lesbos gearbeitet, wo sie eine afghanische Frauengruppe koordinierte und Englisch unterrichtete. Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen Menschenrechts-Thinktank in Malta tätig und nahm zusätzlich an einem Training zur Inklusion von Flüchtlingen in Süditalien teil. Ihre Forschungsinteressen liegen in der sozialen Kohärenz, der Machtdynamik zwischen Mehrheits- und Minderheitenbevölkerung und den geschlechtsspezifischen Aspekten der Migration.

Uwe Ruß MA

Alexandra Johansen BA

Sarah Coughlan MA

Sergiu Lucaci MA

Mafalda Sandrini MA

Mafalda Sandrini promoviert derzeit in der Abteilung “Organisatorische Kommunikation” des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Während ihres Master-Studiums in Medien- und Kommunikationsmanagement an der Macromedia University of Applied Sciences arbeitete Mafalda am Forschungsprojekt „The Moving Network“, das von der Board of Participation Association und der Allianz Kulturstiftung entwickelt wurde. Dessen Ziel war es interkulturelle Brücken zwischen Geflüchteten und Einheimischen durch die Durchführung von Vorträgen und Workshops in Geflüchtetenheimen und anderen Einrichtungen zu schlagen. In ihrer Dissertation vertieft Mafalda diesen Ansatz durch die Übernahme einer Mesoperspektive, um zu untersuchen, wie Organisationen in der vernetzten Öffentlichkeit miteinander verbunden sind. Diese Untersuchung führt sie mithilfe einer Analyse der sozialen Netzwerke der Organisationen durch. Insbesondere interessiert sie sich für die Untersuchung der Beziehungen zwischen Regierungs-, Nichtregierungs- und von Geflüchteten finanzierten Organisationen in Berlin, um ein ganzheitliches Bild der Beziehungsmuster und ihrer Struktur zu erhalten.

Christian Kipp MA

Christian Kipp studiert zurzeit Mathematik an der TU Berlin. Er hat einen Masterabschluss in Sozialwissenschaften von der HU Berlin. In seiner sozialwissenschaftlchen Masterarbeit hat er sich aus einer philosophischen Perspektive mit Ernest Gellners Nationalismustheorie befasst. Seine mathematische Bachelorarbeit ist thematisch an der Schnittstelle von geometrischer Funktionalanalysis und Statistik angesiedelt. Christians Unterstützung von SSW basiert auf der Überzeugung, dass Wissenschaft und Demokratie als zwei Aspekte des Humanismus aufgefasst werden sollten, die nur als Einheit existieren können.

Michael Häfelinger MA

Lily Cichanowicz BA

Lily Cichanowicz bekam 2015 ihren Bachelor Abschluss in Development Sociology (Entwicklungs Soziologie) mit einem Fokus auf Ungleichheit und Ungerechtigkeit von der Cornell University überreicht. Danach verbrachte sie einige Zeit in Entwicklungsländern wie Nicaragua um Bildungsprojekte zu fördern, und in Malaysia um einheimische Stämme in Borneo zu untersuchen. Später studierte Lily dann an der Universität in Kopenhagen International Development und Agricultural Economics auf Master Niveau. Momentan arbeitet Sie als Autor und Editor für verschiedene Verlage in Berlin und Umgebung. Zu ihren Interessengebieten gehört kritische Soziale Theorie, Erkenntnistheorie, Aktivismus und internationale Wirtschaftswissenschaften.

Dr. Sergiu Buscaneanu

Paula Herrera MA