Projekte

Projekte von 2019

Bürgerdialoge

In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern organisieren und vermitteln wir zivile Dialoge: Bürger reden miteinander über die Werte und Ideen, die unsere Gesellschaften zusammenhalten. Bürger sprechen außerdem über ihre Frustrationen, Ängste, Hoffnungen und Ideale in Bezug auf ihre Gesellschaft. Ein Beispiel sind die Deliberationen, die wir im März in einer brandenburgischen Stadt hatten. In Zusammenarbeit mit ESTAruppin (Einsetzen statt Aussetzen) sprachen wir mit 30 Bürgern, die sich in unserer Gesellschaft nicht immer gut geschlagen haben und normalerweise nicht oft über Politik reden. Wir haben über Frauenrechte, Männlichkeit, Homosexualität und vor allem über die Europäische Union gesprochen: Was ist das und was haben wir davon? Wir hatten nur 8 Stunden, aber das war genug, um uns erneut zu zeigen, dass normale Menschen die Werte, die unsere Gesellschaften zusammenhalten, gemeinsam diskutieren können, obwohl sie oft noch nicht die Gelegenheit hatten, ihre Fähigkeiten in diesem Bereich voll zu entfalten.

 

Multiplikatoren Schulungen

In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern veranstalten wir erneut Deliberative Workshops für Freiwillige und Sozialarbeiter, die an Demokratisierung, Deradikalisierung, Antidiskriminierung und Integration beteiligt sind. In diesem Jahr kooperieren wir unter anderem mit der Arbeit und Leben (Hamburg), dem Haus am Maiberg (Politische und Soziale Bildung - Hessen), der Arbeiterwohlfahrt Salzgitter (Niedersachsen), der Flüchtlingshilfe Babelsberg (Brandenburg), dem Landesjugendring (Brandenburg) und Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (Rheinland-Pfalz). Den Flyer mit weiteren Informationen finden Sie hier: 20190123 Flyer Weiterbildung

Deliberation in Schulen

In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern organisieren wir Workshops zur Deliberation in Schulen. Die Themen werden zusammen mit Lehrern und Schülern je nach den Bedürfnissen und Interessen der beteiligten Personen ausgewählt. Populär sind Demokratie, Identität, Radikalisierung, Diskriminierung, Rassismus, Geschlechtergleichheit und Homosexualität. In diesem Jahr kooperieren wir unter anderem mit einer Schule in Harburg und Fürstenwalde. Dieser Blog-Artikel vermittelt einen Eindruck.

 

Deliberation mit Muslimen und Ihren Mitbürgern

Mit Unterstützung der Stadt Potsdam organisieren und vermitteln wir zehn deliberativen Workshops von jeweils rund drei Stunden mit muslimischen und nicht-muslimischen Potsdamer Bürgern. Wir treffen uns zweimal im Monat und diskutieren gemeinsam Themen wie Freiheit (der Meinungsäußerung, Religion und Vereinigung), Autonomie, Emanzipation, Pluralismus, Demokratie, Identität, Diskriminierung, Respekt, Geschlechtergleichheit, unsere gegenseitigen Ängste und wie wir  mögliche Radikalisierungen auf beiden Seiten vorbeugen und bekämpfen können. Den deutschsprachigen Flyer finden Sie hier. Den arabischsprachigen Flyer hier. Die Postdamer Neueste Nachrichten berichtete hier über das Projekt.

Deliberation mit Geflüchteten

Wie in den Vorjahren führen wir Workshops mit gemischten Flüchtlingsgruppen durch und diskutieren die grundlegenden Werte und Ideen, die es uns ermöglichen, in einer gerechten Gesellschaft zusammenzuleben. Die acht dreitägigen Workshops, die wir dieses Jahr in Brandenburg veranstalten, wurden vom brandenburgischen Bildungsministerium ermöglicht. Weitere Informationen zum Projekt und insbesondere einen Überblick über unseren deliberativen Ansatz finden Sie hier.

Projekte von 2018

Multiplikatorenschulungen: Deliberation gegen Diskriminierung

Wie auch in 2016 und 2017, organisieren wir in 2018 zweitägige Workshops für die in der Integrationsarbeit tätigen Ehrenamtlichen und Sozialarbeiter. Wir sind jetzt in ganz Deutschland aktiv. In diesen Workshops besprechen wir die zusammenhängenden Themen Identität, Vorurteile, Diskriminierung, und Rassismus. Alle Arten von Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit stehen im Widerspruch zu der Idee der Menschenrechte und die damit verbunden Ideen von Respekt und Toleranz. Die Idee von Menschenrechten erläutern und rechtfertigen wir mit Hilfe einer gemeinsamen Analyse von den Konzepten Demokratie, Pluralismus, Freiheit und Autonomie. Die gemeinsam entwickelten Einsichten werden danach angewendet in, und erweitert mit, einer Diskussion über die Themen Gleichberechtigung (zwischen vor allem Männern und Frauen) und Homosexualität. Anhand der deliberativen Methodik zeigen wir den Teilnehmer(innen), wie man gemeinsam mit Bürger(innen) Ideen und Begriffe wie Demokratie, Freiheit, Menschenrechte, Respekt und Toleranz erforschen kann, und wie diese zusammenhängen, einander unterstützen, und ein substanzvolles, begründetes Ideengeflecht bilden.

Dieses Projekt wird durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ermöglicht. Den Flyer mit weiteren Informationen finden Sie hier: Flyer Multiplikatorenschulungen Social Science Works 2018.

Eine Infografik finden Sie hier.

Und eine Übersicht des ganzes Projektes finden Sie hier: Übersicht Deliberation gegen Diskriminierung SSW 2018.

 

Deliberation in Brandenburg

Wir haben vier Reihen von Workshops mit jeweils sechs Sitzungen organisiert, in denen wir mit unterschiedlichen Gruppen von Geflüchteten und Einheimischen die Ideen, Perspektiven und Werte, die generell als konstruktiv für die europäische Kultur und Identität gesehen werden, diskutiert haben. Das Projekt wurde durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, und die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg (Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) ermöglicht. Für mehr Informationen über das Projekt, klicken Sie hier.

Projekte von 2017

Deliberation gegen Populismus

In diesem Projekt haben wir zwei deliberative Events für sich im Internet menschen- und demokratiefeindlich äußernde deutsche Bürger*innen organisiert. Das konkrete Ziel dieses Projekts war es neue Wege der Rekrutierung und Kontaktierung zum finden, und mit Bürger*innen, die sich selbst als politikverdrossen bezeichnen, in Kontakt zu treten und die Probleme zu diskutieren, die diese Bürger*innen beschäftigen. Fokus des Projekts war auch die Erforschung von Sozialen Medien und Echokammern im Internet. Eine Kurzfassung des Projektes sowie einen Ausführlichen Bericht gibt es hier.

Deliberation in Brandenburg

Wir haben zehn Reihen von Workshops mit jeweils sechs Sitzungen organisiert, in denen wir mit unterschiedlichen Gruppen von Geflüchteten und Einheimischen die Ideen, Perspektiven und Werte, die generell als konstruktiv für die europäische Kultur und Identität gesehen werden, diskutiert haben. Das Projekt wurde durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, und die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg (Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) ermöglicht. Für mehr Informationen über das Projekt, klicken Sie hier.

Multiplikatorenschulungen

Wie auch 2016, haben wir 2017 sechs Reihen von zweitägige Workshops für die in der Integrationsarbeit tätigen Ehrenamtlichen und Sozialarbeiter in Brandenburg, Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen organisiert. In diesen Workshops haben wir die Ideen und Methoden der Deliberation veranschaulicht und erläutert, wie man mit Bürger*innen aus anderen Kulturen konstruktiv Themen wie Demokratie, Freiheit, Toleranz, Identität, Geschlechtergleichheit, oder (Homo)-sexualität auf deliberative Weise besprechen kann. Dieses Projekt wurde durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ermöglicht. Einen Flyer mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Für mehr Informationen über einen Teil des Projekts in Potsdam finden Sie hier.

Projekte von 2016

Deutschland Verstehen

Unser erstes Projekt, „Deutschland Verstehen“, wurde von der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg und der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung finanziert.

In diesem Pilotprojekt haben wir mehrere Workshops organisiert, in denen wir in deliberativer Methodik die Werte, Ideen und Perspektiven, die viele als konstitutiv für die europäische kulturelle Tradition und Identität erachten, mit in Brandenburg ankommenden Flüchtlingen diskutiert haben. Die Themen der Workshops beinhalteten: ethischer, kultureller und politischer Pluralismus, Humanismus, Demokratie, Religionsfreiheit, Gender, Gleichberechtigung, (Homo)-Sexualität, Ängste von Migranten sowie Ängste vor Migranten in der deutschen Bevölkerung.

Buddy Projekt

Die jungen Männer, die an dem Projekt teilnehmen, trafen sich regelmäßig über 6 Monate hinweg mit „Buddys“ (etwas ältere deutsche oder deutschsprachige Männer), um bessere Einsichten und Verständnis, Kontakte und implizites Wissen über die hiesige Gesellschaft zu erlangen.

Die gesamte Projektbeschreibung kann auf Anfrage zu Verfügung gestellt werden.

 

Multiplikatorenschulungen

In einem dritten Projekt das wir 2016 durchgeführt haben, unterrichteten wir in der Integrationsarbeit tätige Ehrenamtliche und Sozialarbeiter in der Methodik der Deliberation und besprachen gemeinsam die normativen Werte, die im Integrationszusammenhang wichtig sind. Dementsprechend bauen wir den Deliberationskurs auf Beispielen auf, um daran orientiert die Kernthemen der Integration wie Gleichberechtigung, Toleranz oder Freiheit zu besprechen. In diesem Kurs wollten wir die Unsicherheiten beseitigen, die von vielen europäischen Bürgern geteilt werden, wenn es darum geht, die Werte der Gesellschaft begründen und artikulieren zu können. Diese Ambiguitäten und Unsicherheiten bewirken oftmals unklare Eindrücke für Neuankömmlinge und behindern daher die Integration. Das Projekt wurde durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert.