Projekte


Projekte von 2017/2018

Deliberation gegen Populismus

In diesem Projekt haben wir zwei deliberative Events für sich im Internet menschen- und demokratiefeindlich äußernde deutsche Bürger*innen organisiert. Das konkrete Ziel dieses Projekts war es neue Wege der Rekrutierung und Kontaktierung zum finden, und mit Bürger*innen, die sich selbst als politikverdrossen bezeichnen, in Kontakt zu treten und die Probleme zu diskutieren, die diese Bürger*innen beschäftigen. Fokus des Projekts war auch die Erforschung von Sozialen Medien und Echokammern im Internet. Eine Kurzfassung des Projektes sowie einen Ausführlichen Bericht gibt es hier.

Deliberation in Brandenburg

Wir haben zwölf Reihen von Workshops mit jeweils sechs Sitzungen organisiert, in denen wir mit unterschiedlichen Gruppen von Geflüchteten und Einheimischen die Ideen, Perspektiven und Werte, die generell als konstruktiv für die europäische Kultur und Identität gesehen werden, diskutiert haben. Das Projekt wurde durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, und die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg (Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie) ermöglicht. Für mehr Informationen über das Projekt, klicken Sie hier.

Multiplikatorenschulungen

Wie auch 2016, haben wir 2017 sechs Reihen von zweitägige Workshops für die in der Integrationsarbeit tätigen Ehrenamtlichen und Sozialarbeiter in Brandenburg, Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen organisiert. In diesen Workshops haben wir die Ideen und Methoden der Deliberation veranschaulicht und erläutert, wie man mit Bürger*innen aus anderen Kulturen konstruktiv Themen wie Demokratie, Freiheit, Toleranz, Identität, Geschlechtergleichheit, oder (Homo)-sexualität auf deliberative Weise besprechen kann. Dieses Projekt wurde durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ermöglicht. Einen Flyer mit weiteren Informationen finden Sie hier.

Für mehr Informationen über einen Teil des Projekts in Potsdam finden Sie hier.

Aktuelle Publikationen von uns

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Projekte von 2016

Deutschland Verstehen

Unser erstes Projekt, „Deutschland Verstehen“, wurde von der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg und der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung finanziert. In diesem Pilotprojekt haben wir mehrere Workshops organisiert, in denen wir in deliberativer Methodik die Werte, Ideen und Perspektiven, die viele als konstitutiv für die europäische kulturelle Tradition und Identität erachten, mit in Brandenburg ankommenden Flüchtlingen diskutiert haben. Die Themen der Workshops beinhalteten: ethischer, kultureller und politischer Pluralismus, Humanismus, Demokratie, Religionsfreiheit, Gender, Gleichberechtigung, (Homo)-Sexualität, Ängste von Migranten sowie Ängste vor Migranten in der deutschen Bevölkerung.

Buddy Projekt

Die jungen Männer, die an dem Projekt teilnehmen, trafen sich regelmäßig über 6 Monate hinweg mit „Buddys“ (etwas ältere deutsche oder deutschsprachige Männer), um bessere Einsichten und Verständnis, Kontakte und implizites Wissen über die hiesige Gesellschaft zu erlangen. Die gesamte Projektbeschreibung kann auf Anfrage zu Verfügung gestellt werden. Eine Kurzfassung gibt es hier.  

Multiplikatorenschulungen

In einem dritten Projekt das wir 2016 durchgeführt haben, unterrichteten wir in der Integrationsarbeit tätige Ehrenamtliche und Sozialarbeiter in der Methodik der Deliberation und besprachen gemeinsam die normativen Werte, die im Integrationszusammenhang wichtig sind. Dementsprechend bauen wir den Deliberationskurs auf Beispielen auf, um daran orientiert die Kernthemen der Integration wie Gleichberechtigung, Toleranz oder Freiheit zu besprechen. In diesem Kurs wollten wir die Unsicherheiten beseitigen, die von vielen europäischen Bürgern geteilt werden, wenn es darum geht, die Werte der Gesellschaft begründen und artikulieren zu können. Diese Ambiguitäten und Unsicherheiten bewirken oftmals unklare Eindrücke für Neuankömmlinge und behindern daher die Integration. Das Projekt wurde durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge finanziert. Eine Kurzfassung gibt es hier.